jiawen uffline
A matter of backing and forthing
12.12.26–31.01.27
© jiawen uffline
Eröffnung: 11. Dezember, 19 Uhr
jiawen uffline untersucht die Infrastruktur, (Gegen-) Geschichte, Materialität, Lokalität, Poetik und Politik von Technologie. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung im Rahmen des Bremer Atelierstipendiums fokussiert sich jiawen uffline auf Informations-, Daten- und Telekommunikationskabel, die unterirdisch einen eigenen Stadtplan zeichnen, ohne öffentlich zugänglich zu sein. Dass diese Pläne dabei streng geheim und nicht einsehbar bleiben, stellt den Beginn jiawen ufflines Auseinandersetzung dar. Sie betrachtet die weitreichenden Netzwerke globaler Technologiekonzerne, die auf einer teilweise unfreiwilligen und unbemerkten Austauschbeziehung von Daten basieren. Durch ihre Recherche
und multimedialen Arbeiten entwirft sie Möglichkeiten der Konnektivität in autonomeren Netzwerken abseits exploitativer Strukturen. Dabei imaginiert sie Vorrichtungen und Handlungsanweisungen und spannt investigative Methoden einer Gegengeschichte, die sich mit ihrem Interesse beschäftigen, eine eigene Matrix über die uns im Alltag begleitenden Technologien zu legen.
jiawen uffline ist bildende Künstlerin. 2025 hat sie ihren Master an der Hochschule für Künste Bremen in der Klasse Digitale Medien absolviert. Zuletzt wurden ihre Arbeiten u. a. in ss space space, TW (2026), Stadtwerkstatt, AT (2026), House of Arts Brno, CZ (2026), Kino Šiška, SI (2026), SPAM New Media Festival Seattle, USA (2025), SomoS Arts Berlin, DE (2025), 41st Kasseler Dokfest, DE (2024) gezeigt.
Kuratorin: Marie Oucherif mit Johanne Jordan