Präsentation und Diskussion zu aktuellen künstlerischen Zeitschriftenformaten
mit InterCity (Hamburg), muss sterben (München/Hannover) und The Critical Ass (Wien/Berlin)
Moderation: Gloria Hasnay (Kuratorin), Moritz Nebenführ (Kurator), Nadja Quante (Künstlerische Leitung, Künstlerhaus Bremen)
In einer offenen Redaktionssitzung werden die Herausgeber*innen von drei aktuellen Künstler*innenmagazinen Einblick in ihre Produktionsweise geben, ihr jeweiliges Publikationskonzept präsentieren und diskutieren.
„Zeitschrift für Föderalismus und Polyamorie“ nennt sich das Künstlermagazin InterCity im Untertitel. Damit wären schon mal aufgerufen: ein realpolitischer Pragmatismus und eine neue Science-Fiction, die den Machern zufolge an die Stelle fehlender Utopien treten muss. Der leicht depressive Sound, der sich durch die publizierten Essays, Ausstellungskritiken und Interviews zieht, sei dem desaströsen Zeitgeist geschuldet. Aber man halte dagegen, sagen sie, mit entspanntem Coolness-Downgrading, Ernsthaftigkeit und entschiedener Anti-Hysterie.
Herausgeber Steffen Zillig (1981) ist Künstler und schreibt als freier Autor Essays und Kritiken für Magazine wie Texte zur Kunst, Kultur & Gespenster und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung*.